Schnorcheln mit hunderten Mitschnorchlern in Porto de Galinhas

Guten Morgen, Ihren Lieben!

Brasilien wir für uns immer erlebbarer: nach Rio de Janeiro und Salvador da Bahia sind wir nun für 10 Tage in Porto de Galinhas abgestiegen, noch ein gutes Stück weiter hoch an der brasilianischen Küste in Richtung Norden. Wir freuten uns auf einen schönen Beach und munteres Schnorcheln an den Riffen, so hatten wir es vorher gelesen. Gerade das Schnorcheln soll sehr schön dort sein. Etwas überrascht (wenn nicht sogar verstört) waren wir daher, als wir feststellten, dass man wohl schon schnorcheln kann, aber irgendwie anders. Dass da in ein paar kleinen Riff-Pools am Strand dann auch noch hunderte anderer Schnorchler unterwegs sind, hatten wir nicht erwartet. Es war wie in der Badewanne schnorcheln, nur mit weniger Platz. Das Wasser war ganz flach, so dass man sogar im Riff-Pool laufen konnte (bzw. musste, denn Flossen wurden keine bereitgestellt, nicht einmal ein Schnorchel, nur eine Maske). Völlig enttäuschend! Und mehr als das eine Haus-Riff gab es nicht. Die Bilder, die wir im Vorfeld sahen, waren alle Aufnahmen des gleichen Riffs aus unterschiedlichen Perspektiven (aaahhh!? ggrrrr!).

Egal, am Ende war es trotzdem ganz fein dort. Wir haben ein paar nett Australier kennengelernt und einen entspannten + ruhigen Jahreswechsel am Beach verbracht. Auch hier staunten wir nicht schlecht, als wir realisierten, dass es für die tausenden Sylvester feiernden Menschen am Strand keine Toiletten gab (nirgendwo!)… unsere Blasen haben uns so gegen 01:00 Uhr dann förmlich nachhause getrieben. Was für ein Gag!

Was macht man an einem Ort mit einem einzigen Riff und sonst nur Strand? Genau, am Strand liegen. Das haben wir in dieser Form noch nie gemacht, aber wir lernen gerne dazu! Man muss sich tatsächlich erst einmal ein paar Tage ans „am Beach rumliegen“ gewöhnen, dann ist es aber gar nicht so schlecht. Da wird dann viel gelesen. Am Beach von Porto de Galinhas fahren tagsüber Dutzende klingelnde Handwägelchen entlang mit allerlei Getränken und brasilianischen Spesen. Das ist natürlich was für uns, uns so futtern wir uns durch den Tag, oft abgerundet durch einen am Beach gereichten Caipirinha 🙂

Hier ein paar Fotos von Porto de Galinhas, viel Spaß damit!

Es grüßen – vom Strand – die braungebrannten,
Heike & Carsten

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Salvador da Bahia … jetzt auch mit Link zu den Fotos :-)

Hallo,

da hat sich doch glatt der Link zu den Fotos im heutigen Blogposting versteckt 😦 (Habe ich dort nun nachgearbeitet…)

Also bitte schön, hier geht es zu den Fotos zu Salvador da Bahia 🙂 …

Viele Grüß,
Carsten

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Salvador da Bahia – weiter hoch an der Küste Brasiliens

Guten Morgen und auch noch ein frohes neues Jahr 2016!

unser Weg hat uns weitergeführt an der Küste von Brasilien entlang in Richtung Norden, in die Stadt Salvador da Bahia. Die Altstadt, die Hauptattraktion, vermittelt einem das Gefühl, man würde durch Hannoversch Münden laufen. Die UNESCO macht’s möglich. Viel weiter als das kommt man allerdings nicht, da jenseits des Touristen-Viertels schon Gefahr lauert. Es gibt mächtige Polizeipräsenz in der Stadt und man spürt sehr schnell, dass das keine Makulatur ist. Da blieben wir schön brav und streiften ausnahmsweise mal nicht durch alle Gassen und Hinterhöfe der Stadt. Entsprechend wurde uns in den zwei Wochen dann sogar etwas langweilig, viel zu tun gab es nicht. Und sehr warm war es, so dass wir mittags immer für bis zu vier Stunden abtauchen mussten, am liebsten in einen klimatisierten Raum (von denen es nicht sehr viele gibt). Klimatisiert ist natürlich auch das Salvador Shopping Center und da gibt es auch ein Kino. Und ratet mal was wir am 17.12.2015 für einen Film gesehen haben? Star Wars VII 🙂

Beachtlich ist in Salvador übrigens die enorme Lautstärke. Immer und überall hört man Samba-Rhythmen oder Trommeln, eine Spezialität von Salvador. Die Trommel-„Gangs“ ziehen regelmäßig wie in einem kleinen Schützen-Umzug durch die Stadt und trommeln was das Zeug hergibt.

Wir haben wieder einmal bei unserer Unterkunft auf ein Hostel gesetzt, so wie schon in Mendoza. Wir hofften, auf diesem Weg etwas Gesellschaft für Weihnachten zu finden. Das hat nur in Teilen geklappt; das Publikum war dieses Mal nicht so richtig kompatibel zu uns, mehr so eine alternative Szene… So fiel Weihnachten in diesem Jahr etwas wenig „umfassend“ aus 😦 Highlight war die katholische Messe im Freien in der Altstadt, gehalten vom Erzbischof von Salvador: Er erinnerte uns sehr an Papst Franziskus 🙂

Ein paar Fotos zu Salvador sind natürlich entstanden, die möchten wir Euch nicht vorenthalten.

Viele Grüße von
Heike & Carsten

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Liebe Weihnachtsgrüße – Merry Christmas!

Hallo Ihr Lieben! … English speaking friends, please see below…
Wir senden Euch allen die allerbesten Weihnachtsgrüße, und hoffen, dass Ihr eine schöne & besinnliche Weihnachtszeit verbringen könnt, …mit wenig Arbeit & Stress und viel Freude mit Familie & Freunden! Schade, dass es mit den weißen Weihnachten in Deutschland nicht klappt L Wir sitzen in einem Boot, bei uns schneit es auch nicht (bei schwülen +30°C, in Salvador, Brasilien).
Wir wünschen einen „guten Rutsch ins Jahr 2016“ und senden Euch die besten Grüße,
Heike & Carsten
P.S. und ganz lieben Dank, dass Ihr so treu unseren Blogs folgt (… bald 100.000 Seitenaufrufe, nicht schlecht!!)

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Merry Christmas!
We send you all our best Seasons Greetings and hope that you will have a pleasant time around Christmas… with not too much work & stress but with a great time together with family & friends!
Our greetings from (very hot and humid Salvador/Brazil) including our best wishes for a successful and pleasant year 2016,
Heike & Carsten
P.S. and thank you so much for following us on our Blogs (almost 100.000 page views until now, not bad at all!!)

Weihnachtsgruss

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Rio de Janeiro mit Zuckerhut und „Cristo Redentor“ – eine super Stadt!

Hallo Ihr Lieben,

seit Jahrzehnten steht auf meiner „Bucket List“ ein besonders wichtiger Eintrag: „in Rio de Janeiro mit Blick auf den Zuckerhut sitzen und einen Caipirinha trinken“. Rio hat es mir schon immer sehr angetan, auch wenn ich gar nicht so genau erklären könnte, warum das so ist. Wahrscheinlich haben mich die tollen Luftaufnahmen von der Stadt, dem Zuckerhut und der Christusstatue beeindruckt, die man immer mal im Fernsehen sieht. Jetzt sollte es bald soweit sein, denn wir sind nach unserem Aufenthalt in Buenos Aires, Mendoza mit dem Anden-Abstecher und den Iguazu Walterfalls an der Grenze zu Brasilien mit dem Bus (27 Stunden!) nach Rio de Janeiro in Brasilien gefahren. Und es war ganz großartig dort in Rio!

Die Stadt ist flächenmäßig riesig und mit um die 10 Mio. Einwohnern schon sehr groß. Wir haben nur einen ganz kleinen Teil davon sehen können, aber den fanden wir großartig! Mit der Unterkunft hatten wir Glück, gut gelegen, sehr groß und gut ausgestattet, da konnte „man richtig drin leben“. Wir hatten gehofft, dass unsere gerade mühsam erlernten Spanisch-Wortfetzen uns im portugiesisch sprechenden Brasilien helfen würden, aber Fehlanzeige. Auch wenn es Parallelen in den beiden Sprachen gibt, so sorgt spätestens die Aussprache der „Carioca“ (das sind die Einwohner von Rio) dafür, dass man aber auch gar nichts versteht. Zuckerhut, Cristo Redentor, Copacabana, Ipanema, Favelas, Santa Teresa usw., wir freuen uns schon sehr auf all das Anzusehende, betrachten aber alles erst einmal nur aus der Entfernung, denn wir erwarten Gabi & Arnold für eine Woche zu Besuch in Rio. Die Sightseeing-Geschichten werden wir gemeinsam mit ihnen angehen. Neben Gabi & Arnold haben wir weitere gute Gesellschaft: Mit Jürgen (Freund von Arnold), der in Rio arbeitet, und Cristina, einer Kollegin von Jürgen, verbringen wir so manchen netten Abend in der Stadt. Gutes Timing war, dass sowohl Arnold als auch Jürgen Geburtstag hatten während wir in Rio waren. Es war immer was los 🙂

Und ja, Caipirinha ist hier wirklich angesagt (1 Liter vom edelsten Cachaca kostet circa 1,50€ – Hilfe!). Schmeckt prima, die tollen Limetten machen es! Es beeindruckt übrigens der Dresscode der Carioca: Angezogen wird genau das, was einem selbst gefällt und es ist unerheblich, welches Figürchen man hat. Wenn man so an der Copacabana langschlendert ist man schon erst einmal etwas erschrocken, wenn man die neongelben und sehr knappen String-Bikinis versuchen sieht, einige doch ganz schön große brasilianische Popos zu bedecken – Respekt! Aber ehrlich, eigentlich haben die völlig Recht mit dem, was sie tun: Warum sollten sich nur die Püppchen trauen, am Strand langzulaufen und sich etwas anzuziehen, was ihnen gefällt!?

In Rio wird Samba getanzt, und das nicht zu knapp. An irgendeiner Ecke hört man es immer trommeln und musizieren. An den Wochenenden setzen sich die Carioca gerne einmal in irgendeinen der Parks und fangen einfach an, Samba-Rhythmen zu spielen, Samba zu improvisieren. Es gesellen sich dann weitere Carioca hinzu, klampfen mit und schon ist die Band vollzählig – drumherum wackeln alle mit den Popos und trinken Bier oder Caipirinha. Total nett!

Schlank kann man in Rio übrigens nicht werden, zu groß sind die Portionen in den Restaurants und zu gehaltvoll ist das Essen auch (zum Fleisch gibt es immer Reis und Pommes und Bohnen dazu…). Wenn es doch bloß nicht so gut schmecken würde 😉 Und die brasilianischen „Kürbisse“ sind immer hinterher, ein neues Bier auf den Tisch zu stellen.

So, genug geschrieben, jetzt gibt es Fotos von Rio de Janeiro – viel Spaß damit!

Es grüßen,
Heike & Carsten
P.S. dass bald Weihnachten ist, schon wieder, können wir gar nicht glauben…

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