Iguazu Waterfalls – und es ging tatsächlich doch noch besser!

Hallo zusammen,

auf dem Weg nach Rio de Janeiro kommt man „quasi“ an einem Naturschauspiel der Extraklasse vorbei, den „Iguazu Waterfalls“. Auch wenn wir dachten, dass die Victoria Falls in Afrika schon das Höchste der Gefühle wären, so durften wir lernen, dass man das noch richtig toppen kann. Die Iguazu Waterfalls sind so unfassbar groß, das ist nicht „ein Wasserfall“, es ist eine kleine Region voll mit Wasserfällen. Aber seht selbst, hier kommen die Fotos von den Iguazu Waterfalls und weiter unten findet Ihr noch ein paar nette kleine Filmchen, die ich an den Wasserfällen aufgenommen habe.

Viele Grüße,
Heike & Carsten

Hier ein paar kleine Filmchen von den Iguazu Waterfalls:

One part of the Iguazu Falls (overview):

Mr Tukan:

Another part of the Iguazu Falls (close up):

One more (view on the falls from Brazilia):

==> Jetzt aber nicht über die coolen Video-Clips die Fotos von Iguazu vergessen 🙂

Veröffentlicht unter Argentinien, Brasilien | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

Die Anden: Für einen Kurztrip hat es glücklicherweise gereicht

Guten Morgen!

Von Mendoza ausgehend ist man schnell in den Anden – ein toller Gedanke! Nur 2 Stunden, dann standen wir auf 3.000 Metern und konnten den „Aconcagua“ bewundern mit seinen stattlichen fast 7.000 Metern Höhe u.n.N. (Rekord für uns, einen so hohen Berg hatten wir bis dahin noch nicht gesehen). OK, es sind nur Berge, ich glaube aber, es ist es wert, Euch ein paar Bilder aus den Anden zu spendieren – viel Spaß!

Viele Grüße, natürlich auch von Heike,
Carsten

Veröffentlicht unter Argentinien | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Ein Weinchen in Mendoza und Leben im Hostel

Guten Morgen!

argentinischer Wein („Malbec“) ist in Deutschland nicht sehr bekannt, was weniger an der Qualität liegt als an Exportbeschränkungen und Wechselkursproblemen des Landes. Also das mussten wir uns ansehen und nach einer „besonderen Busfahrt“ von Buenos Aires (Fotos hier) nach Mendoza, die 14 Stunden dauerte, schön durch die Nacht gefahren, waren wir gut angekommen (allerdings fast erstickt, da die Klimatisierung nicht funktionierte – das hatten wir noch nicht!).

Natürlich war das mit dem Wein eine gute Sache (circa 1.000 Weingüter), viel spannender war dann allerdings unerwartet etwas anderes: das „Leben im Hostel“ (das „s“ bitte nicht überlesen!). Bisher hatten wir uns meist in Appartements oder in Hotels untergebracht. Diesmal haben wir uns „beim Volk“ eingemietet, im Hostel zusammen mit Backpackern und Travellern. Das hat ja schon etwas von Jugendherberge: Es gibt Mehrbettzimmer (so weit sind wir allerdings nicht gegangen, wir hatten unser eigenes Zimmer…) und man wäscht sein Frühstücksgeschirr selbst ab, es gibt ein gemeinsames Wohnzimmer usw. Man ist irgendwie immer mit irgendwelchen Leuten zusammen unterwegs, redet viel, macht Touren zusammen usw. Das hat schon so was von „Melrose Place“ allerdings weniger elegant, denn die Hostels haben gerne mal einen Investitionsstau, da kann es schon sein, dass es mal reinregnet oder so. In den 10 Tagen Mendoza waren wir in zwei unterschiedlichen Hostels untergebracht, im „Lagares“ (Javier Sisi, toller Chef!) und im „Punto Urbano“ (Malbec umsonst, serviert von „Claudia Vino“) und es war großartig! So viele nette Leute „auf einer Wellenlänge“, das war sehr erfrischend. Doll war auch das „Asado“, das argentinische BBQ – volle Bäuche garantiert.

Mendoza liegt am Fuße der Anden … und von den Anden könnt Ihr in der nächsten Woche lesen 🙂 Jetzt gibt es erste einmal ein paar Bilder aus Mendoza.

Viele Grüße,
Heike & Carsten

Veröffentlicht unter Argentinien | Verschlagwortet mit , , , | 1 Kommentar

Einen Monate in Buenos Aires, der Stadt des Tangos und der Hunde(haufen)

Hallo Ihr Lieben!

Asien, Afrika, Dubai, das liegt nun hinter uns 😉 und weiter geht es nach Süd-Amerika!

Unser Ziel: Buenos Aires, die sympathische Hauptstadt von Argentinien. Hier verbringen wir vier Wochen in einem kleinen, gut gelegenen Appartement im Stadtteil Recoleta, manchmal begleitet durch ein paar krabbelnde Mitbewohner (die wir mit „RAID“ vertreiben konnten). Es fiel uns sofort auf, wie viel „näher“ einem ein Land ist, das europäische Wurzen hat. Gleich ist alles viel einfacher als in Asien und Afrika: Das Zurechtfinden, die Umgangsformen, die Kommunikation (auch wenn Englisch wieder nicht viel hilft). Wir belegten einen Spanischkurs, um etwas vertrauter mit der Sprache zu werden (si-si-si!) und dabei auch gleich einen kurzen Tangokurs.

Wir freuten uns wie die Kinder auf „argentinische Steaks“, am besten mehrmals jeden Tag. Gar nicht gefreut hat uns allerdings der Wechselkurs zwischen Euro und Pesos: 1:10. Ursache dafür ist vor allem die heftige Inflation des Landes (bis zu 30% p.a.). Auf Basis dieses Kurses war alles extrem teuer, wir waren ganz verdattert. Steak wurde als erstes gestrichen, dafür gab es „Empanadas“, so kleine frittierte Teigtaschen. Die ersten Tage in Buenos Aires waren tatsächlich nur wegen des Wechselkursthemas weniger erquickend, da wir von einem Horrorpreis zum nächsten gewankt sind und am liebsten in den Hungerstreik getreten wären. Nach gut einer Woche hat Heike dann aber die Lösung gefunden, den „Schwarzmarkt-Wechselkurs“, der sogar einen offiziellen Namen hat („blue dollar“). Wer Dollar hat, der kann in Hinterhöfen und an Straßenecken Pesos tauschen für bis zu 1:16. Da sieht dann das Reisebudget auf einmal ganz anders aus! Sofort sind wir Steak essen gegangen:-) Doof nur, dass wir nicht viel Dollar dabei hatten. Also, wieder Empanadas essen? Nein, die Lösung heißt „Azimo“ (ich muss mal werben…). Die transferieren vom Heimatkonto Geld auf Basis des Blue Dollars. Und schon gab es wieder Steak, Milanese, Wein und grandiose Buenos Aires Eiscreme!

Buenos Aires ist die Stadt des Tangos und der Hunde (und die Stadt der Hundehaufen). Der Wein (meist Cabernet Sauvignon) ist prima. So konnten wir schnell unseren ersten  spanischen Satz üben: „vino tinto de la case, por favor“. Am beeindruckendsten (neben den total netten Argentiniern)  war für mich der Recoleta Friedhof, wo u.a. Evita beerdigt wurde (warum, kann man am besten mittels der Fotos erahnen). Interessant war auch ein „Monster-Stromausfall“, den wir in unserem Stadtteil hatten. Für 5 Tage war der Strom großflächig quasi ganztägig weg (ein Bagger schlug zu, aber so richtig). Das hatte schon was, z.B. „Kochen im total Dunklen, bei Smartphone- und Notebook-Beleuchtung…).

Buenos Aires, kann man klar empfehlen! Für uns geht es nun weiter nach Westen ins Weingebiet, nach Mendoza, dann weiter nach Nord-Osten, zu den größten Wasserfällen der Welt, nach Iguazu.

Viele Grüße,
Heike & Carsten
P.S. und hier ein paar Bilder aus Buenos Aires

Veröffentlicht unter Argentinien | Verschlagwortet mit , , | 5 Kommentare

Zwischenstopp in Dubai auf dem Weg nach Südamerika

Guten Morgen!

auch wenn man es nicht wirklich verstehen kann, so kostet ein 7.500 Km-Direktflug von Windhuk (Namibia) nach Buenos Aires (Argentinien) das dreifache, als wenn man einen „kleinen“ Schlenker über Dubai akzeptiert (das müsst Ihr Euch mal auf Google Maps ansehen…wir mussten um die halbe Welt fliegen … Monster-Umweg, insgesamt 20.500 Km!). Aber egal, wir wollten den günstigeren Flug und haben uns auch gleich – da wir eh dort waren – für vier Nächte in Dubai einquartiert. Das war ganz gut, um den Camping-Modus aus Afrika wieder ganz abzuschütteln. Ziel war nicht, in Dubai sehr viel zu unternehmen, Ausruhen war eher angesagt.

Es war brüllend heiß in Dubai, da konnte man wirklich nicht auf die Straße gehen. Man kann sich eigentlich nur in den großen Shopping Malls der Stadt aufhalten, was nicht wirklich sinnerfüllt ist, wie ich finde. Nun gut, wir waren nun einmal da und haben uns natürlich auch etwas umgesehen, allerdings mit überschaubarem Spaß. Es ist übrigens keine wirklich gute Idee, dort am Samstag in der Stadt unterwegs zu sein, zumindest nicht, wenn man meint, Metro fahren zu müssen. Samstag haben wohl die (zehntausenden) Wanderarbeiter der zahlreichen Großbaustellen der Stadt ihren freien Tag und die Burschen überfluten dann die öffentlichen Verkehrsmittel und sonst auch alles. Wir kamen uns vor wie in Delhi oder Islamabad, gepaart mit den Unannehmlichkeiten, die es so mit sich bringt, wenn man in einem Zug voller Wanderarbeiter in der Stadt herumfährt (ätzend, Details habe ich beim Bierchen zu berichten…).
Erstaunlich war der „Burj Khalifa“, das mit 828m höchste Bauwerk der Welt. Ein tolles Ding! Es kostet übrigens nur 125€ pro Person, einmal auf die Aussichtsplattform zu fahren … das haben wir dann jeden Tag gleich zweimal gemacht… 😉 Der Turm ist übrigens auch von außen sehr nett anzusehen…

Viele Grüße und bis bald, dann aus Buenos Aires,
Heike & Carsten

P.S. viele Fotos gibt es nicht, für 5 hat es aber gereicht:

Veröffentlicht unter Dubai | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar